Poltern & Pökeln - Trends und Neuentwicklungen

Henneken Inlinetumbler

Zur IFFA 2016 hat die Firma Henneken erstmals einen Vakuumtumbler für die Inlineproduktion vorgestellt. Der Vakuumtumbler wird mit einer Achsbeschickung an eine Vakuumbeschickung angeschlossen, die während des Tumblevorgangs angedockt bleibt und direkt für die nächste Charge befüllt werden kann. Optional können der Vakuumtumbler und/oder die Vakuumbeschickung mit Wiegezellen ausgestattet werden, um den Prozess weiter zu automatisieren. Die Achsbeschickung ist für Vakuumtumbler ohne und mit Kühlung erhältlich. Natürlich trägt ein automatisierter Prozess zu einer Gleichmäßigkeit des Endproduktes bei.

3D Tumbeln

Neben der Automatisierung des Produktionsprozesses ist es natürlich elementar mit den richtigen Mischeinbauten des Vakuumtumblers beste Tumbleergebnisse zu erzielen, was mit dem 3D-Tumblen der Henneken Vakuumtumbler ermöglicht wird. „Bei uns werden die Finnen diagonal im Behälter verbaut, um einen 3D-Tumbleeffekt zu erzielen. Die diagonalen Finnen bewegen das Produkt sehr gleichmäßig und kontrolliert von vorne nach hinten in Dreh-, Rutsch- und Gleitbewegungen und erzeugen einen dreidimensionalen Mischeffekt für einen effizienten Eiweißaufschluss.“ beschreibt Kai Henneken (Geschäftsführer) das Erfolgsgeheimnis der Henneken Tumbler. Dadurch wird eine optimale Durchmischung, Gleichmäßigkeit und wenig Abrieb erreicht. Nur eine intensive Durchmischung kann ein gleichmäßiges Ergebnis hervorbringen.
Selbst das Tumblen von kompletten Schinken, Trockensalzen, Marinier- oder Auftauprozesse können perfekt mit den 3D-Finnen verwirklicht werden, da das Produkt sehr schonend bearbeitet wird. Zudem ist der komplette Behälter gekühlt, um auch eine intensive und gleichmäßige Kühlung mit optimaler Temperaturführung zu garantieren.

Hohe Einspritzgenauigkeit

Kurt Brands, Technologe der Ferdinand Henneken GmbH erklärt zum Injektionssystem: „Um einen Luftzustrom in den Injektionskopf zu verhindern, müssen das Register und die Nadeln gut abgedichtet sein. Ist der Kopf nicht optimal abgedichtet, läuft die Nadel direkt nach dem Einspritzen leer und beim nächsten Hub wird so zuerst ein unkontrolliertes Luft-Lake-Gemisch in das Produkt gespritzt. Dies führt zu Abweichungen bei der Injektionsrate. Bei unseren Injektoren bleibt die Lake in der Nadel stehen, das ist vergleichbar mit einem Strohhalm den man oben zuhält. Durch die gleichmäßige Lakeinjektion erhält man ein homogeneres Endprodukt.“